Heute fand nun endlich der Termin beim Notar statt. Eigentlich sollte dieser schon vor einigen Wochen stattfinden, aber dadurch, dass noch die Online Architekten Bestätigung für KfW fehlte, konnten wir auch nicht sicher sein, dass unsere Finanzierung so klappt. Bedingt durch geplanten Urlaub beim Verkäufer und bei uns, musste der Termin also wieder auf heute verschoben werden.

Wir waren rechtzeitig beim Notar und haben zusammen mit dem Makler und dem Verkäufer auf die Notarin gewartet. Eine merkwürdige Situation.
Dann ging es gemeinsam mit der Notarin in einen Besprechungsraum und die Berufung konnte starten.
Nur gut, dass wir den Vertrag schon vorab bekommen haben. Die Notarin hat alles so schnell in einer monotonen Tonlage runtergerattert, dass man nur die Hälfte verstanden hätte, wenn man es nicht schonmal gelesen hätte.

Neben dem eigentlichen Kaufvertrag musste noch eine Grundschuld für die Bank eingetragen werden. Wir fanden es sehr fragwürdig, dass dies einfach ohne unser Einverständnis im Beisein des Maklers durchgeführt wurde. Auch dass der Verkäufer dabei sein muss, ist wohl nicht zu ändern, aber auch eher fragwürdig. Warum dürfen die beiden wissen, was man bei der Bank aufgenommen hat? Wir haben uns in der Situation nicht sehr wohl gefühlt.

Nachdem die Notarin alles verlesen hatte wurde alles unterschrieben. Der Makler hatte für den Verkäufer und uns jeweils eine Flasche Sekt mitgebracht. Eine nette Aufmerksamkeit.

Damit war aber auch alles erledigt. Wir bekommen in den nächsten Wochen die Urkunde.

Auf dem Weg nach draußen hatte die Notarin noch ein paar „warme Worte“ für uns: was es bedeutet, was wir gerade unterschrieben haben, Konsequenzen, weil wir nicht verheiratet sind, und und und. Hätte der Makler die Tür nicht einfach von draußen geschlossen, hätte ich es getan.

Alles in allem war es eine eher merkwürdige Veranstaltung.